Paracelsus – Wissenschaftler die auch Glauben.

21 06 2009

Paracelsus war ein Wissenschaftler ganz nach meinem Geschmack. Er war ein gewissenhafter Forscher, dem daran lag, seine Erkenntnisse so zu verbreiten, dass die Leute ihn auch verstehen. Ihm waren die Grenzen der Wissenschaft bewusst. Was ich vorallem wichtig finde, ist, dass er in wissenschaftlichen Erkenntnissen keinen Gegensatz zum Glauben gesehen hat. Das was den heutigen Wissenschaftlern häufig fehlt; sie sehen die Wissenschaft als absolute Wahrheit. Streiten die Existenz von nicht Beweisbarem ab, anstatt die Indizien für andere Realitäten und aus Ihrer Sicht Übernatürliches zu sehen.

Folgende Zeilen möchte ich euch aus Wikipedia vorstellen:

Die Medizin nach Paracelsus hat auf Natur- und Gotteserkenntnis zu fußen. Zum Verständnis der Dinge und damit auch der Krankheiten und ihrer richtigen Behandlung seien einerseits empirische Befunde, andererseits – und weitaus wichtiger – die Betrachtung des Großen und Ganzen notwendig: „Denn der Mensch kann nur vom Makrokosmos aus [universalistisch] erfasst werden, nicht aus sich selbst heraus. Erst das Wissen um diese Übereinstimmung vollendet den Arzt“ (Opus Paramirum). Für Paracelsus ist der materielle Körper lediglich ein Teil des für den gewöhnlichen Betrachter zu großen Teilen nicht-sichtbaren vollständigen Körpers. Wer jedoch durch stetige Arbeit an sich selbst (innere Umwandlung) der göttlichen Erleuchtung, des göttlichen Feuers teilhaftig würde, der könne die Welt mit anderen Augen, d. h. „im Lichte der Natur“ (Opus Paramirum) sehen und nur der würde auch zum Arzt taugen, denn „Es ist verfehlt, in der Medizin sein Wissen vom Hörensagen und Lesen zu schöpfen … Die Naturkraft im Feuer sei auch unser Lehrmeister“ und „Das Feuer aber macht sichtbar, was sonst im Dunkel ist. Nach dieser Methode soll die Wissenschaft vorgetragen werden“ (Opus Paramirum)

Gott lässt sich meiner Meinung nach auch durch andere, nicht beweisbare (übernatürliche) Welt und Mensch Erklärungen/Anschauungen ersetzen. Ich finde das Wort übernatürlich abscheulich, nach meiner Auffassung gibt es nichts Übernatürliches – entweder es gibt etwas und dann ist es natürlich, oder es gibt es nicht und ist dementsprechend nicht vorhanden. Damit meine ich nicht, dass es keine Dinge gibt, die nicht wissenschaftlich erklärbar sind. Nun gut, für die Wissenschaft sind übernatürliche Dinge halt Sachen, die sie nicht oder noch nicht oder niemals, wenn sich gewisse Sichtweisen nicht ändern, erklären kann. Ich meine, man hat vor ein paar hundert Jahren Gewitter noch als was Übernatürliches angesehen. Ich verstehe nicht ganz, wo manche Wissenschaftler den Unterschied zu heute sehen. Wenn man sich Paracelsus, oder auch Sokrates, Platon etc. anguckt ist die wissenschaftliche Methodik doch annähernd die selbe, oder irre ich mich?

Wiki Artikel zu Paracelsus





Psychotrope Gifte machen Sinn.

21 06 2009

Die einzig sinnvolle Art, sich bewusst zu vergiften sind natürlich Substanzen, die einen direkt erwünschten Effekt haben. Dazu gehört selbstverständlich alles was in unserem Körper und Geist wahrnehmbar wirkt und chemisch kategorisierbar ist. Selbstverständlich können diese Substanzen zumindest bei denjenigen, wo der Effekt als erwünscht empfunden wird, abhängig machen, jeder andere wird sie auch wohl nicht mehr als einmal zu sich nehmen.

Also ist es für mich durchaus nachvollziehbar warum man Coffein, Nikotin, Alkohol, THC, Cocain, Medikamente oder Heroin zu sich nimmt.

Wie Paracelsus sagte: „Dosis sola venenum facit“  -  „Allein die Menge macht das Gift“

„Alle Dinge sind Gift und nichts ohne Gift“








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